So. Die Ferien sind vorbei (stressiger als erwartet) und meine erste Schulwoche (kürzer als normal) auch schon wieder und somit bin ich offiziell im letzten Abschnitt des ersten Schuljahres angekommen. Was ich in den Ferien tun wollte: ausschlafen, lesen, faulenzen, viel essen, Familie besuchen, im Bett liegen, meine Sommerferien verplanen, ein paar liegengebliebene Sachen erledigen, genießen. Was ich in den Ferien tatsächlich gemacht habe: Geburtstage besucht, Training abgehalten, Oma und Opa besucht, Tante und Onkel besucht, Adresse geändert, Bett repariert, Cousinen und Cousins besucht, Bruder und Neffen auch, aufgeräumt.
Natürlich war das alles aber ziemlich cool (wenn auch nicht so entspannt wie ich mir das erhofft hatte) - vor allem die Familienbesuche. Außerdem sind noch einige erwähnenswerte Sachen passiert: (1) Ich habe mir ein Tattoo stechen lassen, das wirklich sehr schön geworden ist! (2) Ich habe alle Kommentare über meine abrasierten Haare überlebt und zumeist gar keine doofen bekommen. (3) Ich habe mir erstmals sowas wie eine Make-Up-Sammlung zugelegt. Denn da ich jetzt regelmäßig Auftritte haben werde, bei denen ich mich selbst schminken muss, ist mir der Gedanke gekommen, dass es nicht empfehlenswert ist jedes Mal bei irgendwem zu schnorren. Ich war mit der riesigen Auswahl (nur von Alverde-Produkten!) heillos überfordert (wobei meine Mutter allerdings geholfen hat) und besitze jetzt für meine Verhältnisse zwar jede Menge Zeugs, objektiv betrachtet aber vermutlich noch immer viel weniger als die meisten Mädels für ihr Alltags-Make-Up benötigen. Aber - aufstocken geht immer. (4) Ich war 3 Tage lang bei den Hofer Tanztagen, wo ich viele liebe Leute wieder getroffen hab, ordentlich ins Schwitzen gekommen bin und einfach eine tolle Zeit hatte (und einen fantastischen Muskelkater gabs zusätzlich!).
Am Montag dann (ich habe meine Ferien um einen Tag verlängert, weil das an meiner tollen Schule möglich ist) habe ich mich morgens um 10 Uhr in den ersten Zug gesetzt um zurück nach Rotterdam zu kommen. Die ca. 9 Stunden Fahrtzeit habe ich effizient genutzt, um mein Lesedefizit nachzuholen (Die Brautprinzessin ist ein super Buch, das hätte ich nie gedacht - danke an meinen werten Jonglagelehrer und eine Empfehlung an alle Walter Moers Fans, die es noch nicht gelesen haben). Die Fahrt ist problemlos verlaufen, bis ich in den Niederlanden war. Dort sind nämlich ab Eindhoven einfach mal keine Züge mehr gefahren - und in Deutschland beschweren sich immer alle über die Bahn (was ich wirklich nicht nachvollziehen kann - und das meine ich tatsächlich Ernst). Im Endeffekt bin ich trotzdem nur eine halbe Stunde später angekommen.
Dienstags ging es für mich also wieder los mit dem Schulalltag. Herrlich alle Leute wieder zu sehen und außerdem wieder ordentlich zu trainieren! Ab jetzt mache ich alle Stunden wieder voll mit - sogar Trampolin (was allerdings ein kleines bisschen gruselig war nach ca. 2 Monaten ohne Training). Mittwochs hatten wir mal wieder Einzelgespräche mit Jan, unserem Direktor. Dabei ging es um unsere Spezialisierungsstunden fürs nächste Jahr (die werden nämlich von 4 auf 8 Stunden pro Woche erhöht). Wir waren uns relativ schnell einig, dass ich zusätzlich zu Bodenakro Handstand und Trampolin machen werde, da sich das gut verbinden lässt und technisch weiterhilft. Ansonsten ist nicht viel erwähnenswertes passiert (außer einem Bluttest, den ich nachträglich machen musste, bäh), denn am Freitag hatten wir schon wieder frei - Feiertag in den Niederlanden.
Allerdings waren meine Abende ziemlich ereignisreich, denn gerade findet in Rotterdam das Circusstad Festival statt, bei dem es jede Menge toller Veranstaltungen gibt. Deshalb war ich viel unterwegs und habe einiges gesehen - da das Festival allerdings noch 2 Tage andauert und ich definitiv vorhabe, mir noch mehr anzusehen, wird es dafür einen extra Bericht geben (versprochen!). Bis dahin kann sich jeder, den es interessiert ja mal die Website ansehen :)
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