Sonntag, 25. September 2016

Was bisher passiert ist - Tagesgeschehen

Jetzt liegt schon die vierte Schulwoche hinter mir. Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht.
In der letzten Woche waren wir unter anderem in der Codarts Bibliothek. Die ist im Hauptgebäude, also im Stadtzentrum, und steht allen Studenten hier offen. Sie beherbergt in riesigen Mengen Bücher zum Thema Musik und auch Partituren, hat auch eine beachtliche Sammlung mit Literatur zum Thema Tanz im Angebot, und, last but not least, eine kleine aber feine Auswahl an Büchern, die irgendetwas mit Zirkus zu tun haben. Außerdem gibt es (im gleichen Verhältnis) DVDs und Abschlussarbeiten ehemaliger Studenten auszuleihen. Und dann natürlich noch super viele CDs, mit Aufnahmen der unterschiedlichsten Musikstücke. Die Bücherei ist zwar eher klein, aber es gibt super viele interessante Sachen zu entdecken, und am liebsten würde ich alles dort durchlesen. Dafür habe ich aber erstens gar nicht genug Zeit und zweitens vermutlich auch nicht das nötige Fachwissen, was zum Beispiel Musik angeht (außerdem sind Partituren ja bekanntlich nicht die spannendste Lektüre). Für meine Biographie im Fach Zirkusgeschichte habe ich allerdings gleich ein paar geeignete Bücher gefunden. (Ich habe mich übrigen für einen Hochseilartisten aus dem 19. Jahrhundert mit dem Namen Charles Blondin entschieden, der auf die glorreiche Idee kam ein Seil über die Niagarafälle zu spannen und drüber zu spazieren. Bei Gelegenheit werde ich eventuell mein Geschreibsel übersetzen und hier veröffentlichen.) Nur weil ich die Bücher hatte, heißt das natürlich nicht, dass meine Kurzbiografie auch direkt fertig war. Das habe ich schön vor mir hergeschoben, nach der Schule bin ich nämlich in der Regel ziemlich müde. Am Donnerstag Abend hab ich dann aber trotzdem geschafft und sie rechtzeitig abgeschickt (nachdem ich mein Zimmer kurzzeitig mit Büchern gepflastert hatte).
Außerdem in dieser Woche passiert: Ich habe erneut beim Rathaus angerufen, um einen Termin für meine offizielle Anmeldung zu vereinbaren. Diesmal wurde mir eröffnet, dass ich gar keinen Termin haben kann, sondern das ganze irgendwie über meine Hochschule erledigen muss. Die Verantwortlich an der Hochschule wussten davon leider genauso wenig wie ich (und meinten, das sei in den letzten Jahren noch anders gewesen) und jetzt bin ich genauso weit wie zuvor. Außerdem gab es in meinem Viertel einen Stromausfall am Samstagabend und ich habe festgestellt, dass ich mir doch hätte Kerzen kaufen sollen. Ansonsten hat ein anderer Student am Freitag Zimtschnecken in die Schule mitgebracht, weil er Geburtstag hatte und ich habe gefühlt 20 davon gegessen (in echt waren es aber vermutlich mehr), die mir danach die restlichen Unterrichtsstunden des Tages fröhlich im Bauch lagen. Lecker waren sie trotzdem.

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