Diese Woche ist herzlich wenig
passiert, da ich dank meines kleinen Unfalls letzte Woche
größtenteils aussetzten musste. Am Samstag habe ich mich
abenteurlicherweise auf den Weg zum Supermarkt gemacht (da niemand
meiner Mitbewohner zu Hause war) – ich bin mit den Krücken los und
hatte danach das Gefühl, den ganzen Tag ausgiebig trainiert zu
haben. Das war dann allerdings auch schon der Höhepunkt meines
Wochenendes. Den Rest habe ich, einschließlich Montag, im Bett
verbracht (natürlich mit hochgelagertem Fuß) und gelesen. Seit
Freitag habe ich 5 Bücher gelesen (was mich meinem Ziel bis Ende des
Jahres 30 gelesen zu haben ein gutes Stück näher bringt).
Dienstagmorgen bin ich dann mit den Krücken in die Schule gekraxelt
(das hat eine ganze Stunde gedauert), um dann meinen Klassenkameraden
beim Unterricht zuzusehen und Socken zu stopfen. Besser als nur
daheim rumzusitzen. Mittwochs bin ich erst später in die Schule, da
ich Freistunden gehabt hätte und ja sowieso nichts anderes machen
konnte. Circus Time war diese Woche allerdings richtig toll, es gab
so viele Leute, die was zeigen wollten, dass wir sogar überzogen
haben. Am Donnerstag kam dann das absolute Wochenhöhepunkt. Morgens
war eine Mail vom evangelischen Studienwerk in meinem Postfach. Nach
einem kurzen Zögern, ob ich den Anhang wirklich öffnen soll (das
sich angefühlt hat wie eine halbe Stunde nachgrübeln) konnte ich
erst gar nicht glauben, was da steht: Ich bin angenommen worden als
Stipendiatin beim evangelischen Studienwerk Villigst! Wo ich es jetzt
so schreibe, kann ich es immernoch nicht richtig glauben. Ich freu
mich riesig, das ist wirklich unglaublich toll! Im April geht es los
mit einer Einführungswoche in Schwerte (dort musste ich auch zur
Hauptauswahl hin und es ist super schön!). Seit Donnerstagmorgen
kriege ich also das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht :)
Außerdem
am Donnerstag: Ich hatte einen Termin bei Vicky, unserer
Physiotherapeutin. Die hat sich meinen Fuß angeschaut und bestätigt,
dass es sehr wahrscheinlich wieder was mit den Bändern ist (aber
wahrscheinlich ein anderes, juche!). Aber sie meinte wenn ich es
jetzt nicht zu schnell angehe und noch ein bisschen pausiere, sollte
es insgesamt doch recht schnell gehen bis ich wieder einsteigen kann.
Also immerhin semi-gute Nachrichten. Achja, außerdem hatten wir eine
Stunde früher Schluss, und das bei schönstem Sonnenschein. Den
halben Tag habe ich draußen verbracht und mich gefreut, wie schön
die Sonne scheint und was für ein Glück ich doch habe. Der Frietag
war dann wieder nicht allzu spektakulär. Ich bin später zur Schule
gekommen, weil ich bei Ballett nicht wirklich mitmachen kann, danach
habe ich bei einer Stunde zugeschaut und anschließend sogar ein
bisschen beim Krafttraining und Dehnen mitmachen können. Und jetzt
bin ich im Zug auf meinem Weg nach Deutschland, denn dieses
Wochenende gebe ich einen Workshop bei einem Tanzverein – darauf
freu ich mich schon!
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